Im Advent besuchten die Kinder der Klasse 2b der Luitpoldschule die Aiblinger Tafel. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter erklärten den Schülern die Notwendigkeit der Tafel für bedürftige Menschen. Diese gibt es nicht nur in Kriegs- und Krisengebieten, auch in Bad Aibling gibt es viele bedürftige Erwachsene und Kinder. Die Schulkinder der Luitpoldschule brachten auf einem kleinen Leiterwagen Lebensmittel, Spielsachen und Vieles mehr zur Tafel. Sie freuten sich, jemand eine kleine Freude zu machen, Als Belohnung erhielten die Kleinen Helfer alle eine Tafel Schokolade.

 


 

Foto: Michael Himbert

Die Theatergruppe des Gymnasiums Bad Aibling führte im Zusammenhang des „Zamma-Festivals“ das Theaterstück „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson mit großem Erfolg auf.

Durch spendenfreudige Zuschauer konnten 1.000 € an die  Tafel Bad Aibling gespendet werden.

Die Theaterlehrerinnen Katja Becker und Barbara Schlögel inszenierten das Stück mit Sechst- und Siebtklässlern. Sie überreichten mit dem Direktor des Gymnasiums Michael Beer (links im Bild) einen Scheck über 1.000 €. Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Felix Schwaller (rechts) und Tafelmitarbeiter Winfried Summerer nahmen ihn dankend entgegen.

Das Kinderhaus „Purzelbaum“ Hohenthann mit seinen Kindern, Eltern und Elternbeirat sammelten in einer besonderen Aktion 750,00 €, die sie der Tafel Bad Aibling spendeten.

 

In diesen Zeiten, in denen die Tafeln außer ihren Stammkunden sehr viele Flüchtlinge aus der Ukraine mitversorgen, eine sehr willkommene Spende. Tafelleiter Dr. Stefan Stöckel und sein Team freuten sich sehr über die Spende, sagen herzlichen Dank dafür.

 

Wie berichtet, entsteht auf dem Areal der ehemaligen US-Kaserne im Ortsteil Mietraching ein Zentrallager der Tafeln. „Das Lager ist in einer Halle untergebracht, in der man auch gut mit Paletten rangieren kann“, meint Peter Zilles, Landesgeschäftsführer der Tafeln in Bayern nach einer Ortsbesichtigung. Es kann von den Tafeln kostenlos genutzt werden.

Das Lager soll als Verteilzentrum für Tafeln in der Region dienen.

Firmen, die den Tafeln Großspenden zukommen lassen wollen, können diese dort abliefern bzw. die Tafeln holen die gespendeten Waren bei den jeweiligen Herstellern ab. Tafeln aus dem südbayerischen Raum können benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel dort abholen oder eintauschen. Zwei Dutzend Tafeln dürften es laut Zilles sein, die sich dort mit Waren eindecken können. Das erspare weite Wege, Zeit und somit Transportkosten.

Das Lager ist bereits betriebsbereit, allein es fehlen noch die Waren. Durch den Ukrainekrieg werden Lebensmittelspenden dringend benötigt, da die ukrainischen Flüchtlinge selbstverständlich durch die Tafeln auch mit Lebensmitteln mitversorgt werden.

Ein dickes Lob gebührt den Helfern der Aiblinger Tafel, die zur Zeit eine erhebliche Mehrarbeit stemmen und sich in Zukunft auch um das Zentrallager kümmern werden. „Im Moment haben wir im Zentrallager nur Desinfektionsmittel und Masken vorrätig“, sagt der örtliche Tafelleiter Dr. Stefan Stöckel, für die nächsten Tage seien jedoch Lebensmittelspenden angekündigt.

Dann kann es mit dem Tauschen losgehen, freut sich Dr. Stöckel.

 

Krieg in der Ukraine, gestiegene Energiepreise, teure Lebensmittelpreise – die Nachfrage ist so groß wie seit Langem nicht mehr. Doch ausgerechnet jetzt sinkt mancherorts die Spendenbereitschaft.

In der Tafel Bad Aibling sind die Regale noch gut gefüllt. Milch, Käse, Brot, Kartoffeln, Äpfel, Lauch und Vieles mehr. An einem Nachmittag stehen wieder viele Menschen vor der Ausgabestelle, um Lebensmittel abzuholen. Auch neue Gesichter sieht man, die zum ersten Mal hier sind. Sie erhalten ebenfalls eine volle Kiste, die einen Wocheneinkauf beinhaltet.

Der Leiter der Aiblinger Tafel berichtet, dass in den letzten zwei Wochen zu den bisherigen Kunden 60 – 80 weitere Neukunden, wenn nicht sogar 100 hinzu ge-kommen sind. Es sind ukrainische Flüchtlinge, die seit Kurzem in Bad Aibling angekommen sind. Täglich werden es mehr.

Sie sind geflohen ohne Hab und Gut, haben Unterschlupf bei Verwandten, Bekannten oder Privatwohnungen und leerstehenden Gebäuden gefunden. Für viele gibt es keine Möglichkeit, sich von ihrem Geld etwas zu kaufen, weil die Zahlungswege zur Ukraine nicht mehr bestehen.

Dr. Stefan Stöckel, Leiter der Tafel berichtet, dass man versuche, die Ukrainer möglichst unbürokratisch mitzuversorgen. Ein Ausweisdokument reiche bereits als Berechtigung aus.

Die Erstankommenden aus der Ukraine werden von der Tafel mit einem Begrüßungspaket empfangen und sie können kostenlos einkaufen. Ab dem zweiten Besuch kostet dann ein Einkauf – wie für alle anderen Tafelkunden auch – der Einkauf pro Erwachsener maximal einen, pro Familie maximal zwei Euro.

Der Mehraufwand für die 65 ehrenamtlichen Mitarbeiter mache sich freilich bemerkbar.

Jeden neue Helfer, der ehrenamtlich mitarbeiten will, ist herzlich willkommen.

Durch in vergangenen Monaten zugekaufte Lebensmittel könne man den gestiegenen Bedarf momentan noch ganz gut abfangen, so Tafelleiter Dr. Stöckel. Allerdings bei frischer Ware wird es schwieriger, zum Beispiel genügend Obst, Gemüse und Milchprodukte zu bekommen.

Laut Dr. Stöckel richte man extra für die ukrainischen Besucher – neben den üblichen zwei Tagen in der Woche – einen dritten Ausgabetag ein. Es findet bei der Tafel also auch

montags von 14 – 15.30 Uhr

eine Warenausgabe statt. Wer das jedoch nicht mitbekommen hat, bekommt natürlich auch zu den üblichen Ausgabezeiten etwas.

Die üblichen Ausgabezeiten sind 
donnerstags von 13.30 – 15.30 und
freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr.

 

Zugangsberechtigt sind alle Bedürftigen, die einen entsprechenden Nachweis vorlegen können, etwa vom Landratsamt, Sozialamt oder vom Jobcenter.